Stadtturm in Bad Münstereifel

Blickpunkte

Blickpunkt 1
Quecken
In dem Berghang, der dem Stadtkern im Nord-Osten vorgelagert ist, befinden sich die Überreste der "Alten Burg", einer Fliehburg-Anlage aus dem 9. Jahrhundert, und der "Jüdische Friedhof", der vor 1823 angelegt und bis 1932 belegt wurde.
Blickpunkt 2
Stiftskirche
Die romanische Basilika "St. Chrysanthus und Daria" wurde um 830 begonnen; ab 1110 hatte sie ungefähr ihr heutiges Erscheinungsbild erhalten. Mit der Übertagung der Reliquien des römischen Märtyrer-Ehepaares beginnt ab 844 der Aufstieg des Prümer Tochterklosters und die Entwicklung des Ortes zur Stadt. Als überregional bedeutendes Kunstdenkmal innerhalb der Kirche ist das Hochgrab des Ritters Gottfried von Jülich-Bergheim zu nennen, der am 3. Mai 1335 als Herr von Münstereifel auf der Burg verstarb.
Blickpunkt 3
Burg
Die Münstereifeler Burg wird 1317 erstmals urkundlich erwähnt; gebrandschatzt wurde sie am 21. April 1689 durch die Truppen des Sonnenkönigs Ludwig XIV. von Frankreich. Nur für kurze Zeit diente sie als Residenz der Herren von Jülich-Bergheim. Die längste Zeit in ihrer Geschichte diente sie als Landesburg der Herzöge von Jülich, die sie als Sitz für einen Amtmann und einen Vogt verwandten.
Blickpunkt 4
Johannistor
Als östliches Stadttor lag des Johannistor an der Route, die über den Radberg in Richtung Bonn führte. Es liegt ebenso am Jahrhunderte alten Pilgerweg zum Michelsberg, dem höchsten Punkt des Bad Münstereifeler Stadtgebietes, dessen Spitze von der dem Erzengel Michael gewidmeten Wallfahrstkirche gekrönt ist. Neben dem Werther Tor weist nur das Johannistor noch die ursprüngliche Höhe auf. In seinen Mauern hat heute die Ortsgruppe des Eifelvereins ihr Domizil.
Blickpunkt 5
St.-Michael-Gymnasium mit ehemaliger Jesuitenkirche "St. Donatus"
Als zweiter Orden der katholischen Gegenreformation kamen nach den Kapuzinern im Jahr 1625 die Jesuiten nach Münstereifel. Sie eröffneten am 1. November 1625 das St.-Michael-Gymnasium. 1649 wurde die Niederlassung zum Kolleg erhoben. Die Kolleggebäude wurden zwischen 1652 und 1684 errichtet, das südlich angrenzende Gymnasialgebäude 1724 - 1727. Die Grundsteinlegung der Jesuitenkirche erfolgte 1659. Ihre Errichtung war 1668 abgeschlossen. In der Kirche werden die Reliquien des heiligen Donatus aufbewahrt, des Schutzpatrons gegen Blitz, Donner und Hagelschlag.
Blickpunkt 6
Radberg
Der Radberg ist mit 432 Metern über NN die höchste Erhebung östlich des historischen Stadtkerns. Sein Name verweist auf Rodungstätigkeit, die auch im Namen des Ortes Rodert auf der anderen Seite des Radberges erhalten geblieben ist. Die Münstereifeler Wollweber ließen im Mittelalter am St. Blasiustag (3. Februar) ein mit Stroh umwickeltes Rad brennend ins Tal laufen. Dieses Brauchtum sollte den Winter vertreiben; es war an diesem Tag gleichzeitig der Auftakt für den Karneval in Münstereifel.
Blickpunkt 7
Heisterbacher Tor
Das Heisterbacher Tor wurde gegenüber seiner ursprünglichen Höhe um ein Stockwerk verkürzt. Heute ist hier das Fossilien- und Mineralienmuseum beheimatet.
Blickpunkt 8
Orchheimer Tor
Das Orchheimer Tor wurde im 18, Jahrhundert um ein Stockwerk verkürzt; gleichzeitig wurde seine Feldseite neu aufgeführt. Heute ist es als Wohnung vermietet.
Blickpunkt 9
Schulzentrum
1894 bis 96 errichtet, diente das Gebäude bis 1997 als Erzbischöfliches Konvikt. Seither wird es als Schulzentrum für die Haupt- und Realschule genutzt. 1894 war es das erste Gebäude, das außerhalb des Mauerberings errichtet wurde.
Blickpunkt 10
Eifelbad
Ein besonderer Anziehungspunkt in Bad Münstereifel ist seit vielen Jahren das Eifelbad. Die Attraktion im Eifelbad ist die 12 Meter hohe und 122 Meter lange Riesenrutsche. Damit ist sie die längste Wasserrutsche in der Region.

Beschreibung

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Rad- und Wanderwege

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