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Eifeler Naturpark erfreut Bundesumweltminister Dr. Röttgen

Zum „Int. Tag der Biologischen Vielfalt" haben das Bundesumweltministerium und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) zu einem bundesweiten Wandertag aufgerufen, an dem im Naturpark Nordeifel Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen teilnahm. In Begleitung der Präsidentin des BfN, Prof. Dr. Beate Jessel, traf Dr. Röttgen in Blankenheim-Alendorf zahlreiche regionale und lokale Akteure aus Naturschutz und Naturparkarbeit. Bürgermeister Rolf Hartmann und Naturpark-Vorsitzender Günter Schumacher begrüßten die Gäste und luden zu einer kleinen Wanderung rund um Alendorf ein. Eines der größten Wacholderschutzgebiete Deutschlands (1.100 ha) mit den säulenartig bewachsenen Hängen bot dazu eine prächtige Kulisse.
Beim „Aufstieg" auf den 520 m hohen Kalvarienberg ließ sich der Bundesumweltminister die besondere und teils seltene Flora der Kalktriften von Prof. Dr. Wolfgang Schumacher erläutern. Gemäß dem Motto der Wanderung konnte sich der Minister so auch persönlich von Schutzbemühungen zur biologischen Vielfalt in der Eifel überzeugen.

„Ich freue mich, heute im Naturpark Hohes Venn - Eifel zu wandern. Hier ist es beispielhaft gelungen, die erfolgreiche Arbeit für den Erhalt der vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt sowie ihrer Lebensräume zu verknüpfen mit zahlreichen Angeboten für einmalige Naturerlebnisse - für Familien ebenso wie für Menschen mit Behinderung.  Wandern ist Herzenssache, im wahrsten Sinn des Wortes, denn es stärkt Herz und Kreislauf. Zugleich ist es die beliebteste Freizeitaktivität der Deutschen. Die über 100 Naturparke in Deutschland bieten dafür hervorragende Voraussetzungen. Ein Grund dafür, dass ich als Schirmherr die Kampagne ‚Mein Naturpark - Heimat neu entdecken' des Verbandes der Naturparke aktiv unterstütze", sagte Dr. Norbert Röttgen.

Auf dem Kalvarienberg bot sich am dortigen „Eifel-Blick" ein Rundumpanorama über den gesamten Naturpark bis hin zur 40 km entfernten Nürburg. Naturpark-Geschäftsführer Jan Lembach berichtete dort über das erfolgreiche touristische Projekt „Eifel-Blicke" sowie über die bekannte und anerkannte Initiative „Eifel barrierefrei - Natur für Alle" zur Teilhabe älterer Menschen und Menschen mit Behinderung am Natur- und Landschaftserlebnis. Die „Eifeler Alphornissen" begleiteten den Besuch des Kalvarienbergs mit Ihren Alphörnern, ehe auf dem „Abstieg" die Wandergruppe um Minister Dr. Röttgen noch auf den Wanderschäfer traf. Zum Abschluss hatte die Dorfgemeinschaft Alendorf zu einem Wacholderschinken-Imbiß eingeladen.

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Eifel - Lust auf Natur