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Eröffnung Aussichtsturm "Weißer Stein"

14.06.2015

Rund 300 Besucher ließen sich von Wind, Wolken und Sonne nicht abschrecken und kamen zur Einweihungsfeier des neuen Aussichtsturmes am Weißen Stein. Vom höchsten Punkt der Nordeifel, in einer Höhe von 715 m über dem Meer, kann jetzt wieder der herrliche Rundblick in die nähere und weitere Umgebung genossen werden. Nachdem der 40 Jahre alte Aussichtsturm 2011 aufgrund baulicher Mängel abgerissen werden musste, ersetzten ihn die Gemeinde Hellenthal und der Naturpark Nordeifel durch eine moderne Holz-Stahl-Konstruktion. Die über 100-jährigen und über 1,30 m dicken Douglasienstämme stammen dabei charmanterweise sogar aus den Hellenthaler Wäldern.

Die Ersten, die offiziell über die Metallstufen nach oben zur Aussichtsplattform stiegen, waren Bürgermeister Rudolf Westerburg, Landrat Günther Rosenke, Günter Schumacher (Vorsitzender Naturpark Nordeifel), Anja Schmitz (Gemeinde Hellenthal), Alexander Sobotta (LEADER-Region Eifel), Eduard Schmitz (Ingenieur) und Pfarrer Theo Tümmler. Gemeinsam nahmen sie die Einweihung - und Einsegnung des Turms vor.

Zahlreiche Aktionen umrahmten die gelungene Eröffnung auf dem Gipfel des Weißen Steins. Unter anderem bot die Feuerwehr Udenbreth Rundfahrten mit dem Feuerwehrauto an, der Alpenverein Schleiden-Eifel beeindruckte mit Abseilübungen vom Aussichtsturm und die musikalische Untermalung erfolgte durch den Musikverein Udenbreth. Auch der Naturpark war mit einem Stand vertreten. Die vielen Gäste überwanden 147 Treppenstufen zur Aussichtsplattform und genossen den beeindruckenden Blick auf die Schönheiten der Eifel.

Wie auch zuvor, werden Besucher ganzjährig durch einen auf dem Turm installierten Eifel-Blick mit Infotafeln über die in der Ferne sichtbaren Punkte informiert. Bei klarer Fernsicht ist dabei sogar der Blick auf die Eifler Vulkankegel möglich.

Das Projekt „Aussichtsturm Weißer Stein" wurde innerhalb der letzten vier Jahre durch die Gemeinde Hellenthal und den Naturpark Nordeifel e.V. gemeinsam geplant und mit Mitteln aus dem LEADER-Programm realisiert. Aufgrund der exponierten Lage sowie der Höhe des Turms mit 30 Metern, waren im Vorfeld umfangreiche Konstruktions- und Planunsarbeiten erforderlich. Unter anderem wurde ein Modell des Turms an der RWTH Aachen im Windkanal des Ingenieurbüros Feldmann und Weynand statischen Windbelastungstests unterzogen.

Als Touristenmagnet erfüllt der Aussichtsturm in Zukunft wieder eine wichtige Rolle im touristischen Angebot der Eifel.

 

 

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